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Nägel

Eingewachsene Zehennägel: vorbeugen, erkennen, richtig handeln

Der richtige Nagelschnitt, passende Schuhe und die Warnzeichen, bei denen Sie nicht warten sollten.

Eingewachsene Zehennägel
Kurz gesagtEingewachsene Zehennägel entstehen meist durch zu kurz oder zu rund geschnittene Nägel und enge Schuhe. Schneiden Sie die Nägel gerade, runden Sie die Ecken nur leicht mit der Feile ab und tragen Sie Schuhe mit genug Platz. Ist der Zeh gerötet, geschwollen oder eitrig, gehen Sie bitte zum Arzt.

Was passiert bei einem eingewachsenen Nagel?

Bei einem eingewachsenen Zehennagel drückt der seitliche Nagelrand in die umliegende Haut, den sogenannten Nagelwall. Am häufigsten betroffen ist der große Zeh. Anfangs spürt man nur einen leichten Druck, später kann sich die Stelle röten, anschwellen und entzünden.

Die häufigsten Ursachen

  • Falscher Nagelschnitt: Werden die Nägel zu kurz oder an den Ecken rund geschnitten, kann der Nagel beim Nachwachsen in die Haut drücken.
  • Enge Schuhe: Spitze oder zu kleine Schuhe pressen die Zehen zusammen – der Nagelrand wird in den Nagelwall gedrückt.
  • Veranlagung: Manche Menschen haben stark gewölbte oder eingerollte Nägel, die eher einwachsen.
  • Verletzungen: Ein Stoß oder ein schwerer Gegenstand auf dem Zeh kann das Nagelwachstum verändern.
  • Feuchtigkeit: Schwitzige Füße weichen die Haut auf, sodass der Nagel leichter eindringt.

So schneiden Sie Zehennägel richtig

Die vier goldenen Regeln

  1. Gerade schneiden – nicht rund wie bei den Fingernägeln.
  2. Nicht zu kurz: Der Nagel darf ruhig bis zur Zehenkuppe reichen.
  3. Ecken nur leicht abrunden, und zwar mit einer Feile statt mit der Schere.
  4. Nie in die Ecken „hineinschneiden“ oder Nagelstücke herausreißen.

Am leichtesten geht das Schneiden nach dem Duschen oder einem kurzen Fußbad, wenn die Nägel weicher sind. Wer schlecht sieht oder sich nicht gut bücken kann, überlässt das besser der Fußpflege – ein falscher Schnitt ist schnell passiert.

Die richtigen Schuhe

Ihre Zehen brauchen Platz: Vorne sollte etwa eine Daumenbreite Luft sein, und die Zehen sollten sich frei bewegen können. Kaufen Sie Schuhe am besten am Nachmittag – im Laufe des Tages werden die Füße etwas dicker. Atmungsaktive Socken aus Baumwolle oder Wolle halten die Füße trocken.

Was die Fußpflege tun kann

In der professionellen Fußpflege werden die Nägel fachgerecht gekürzt und die Ecken sorgfältig bearbeitet. Regelmäßig alle 4 bis 6 Wochen, beugt das dem Einwachsen wirksam vor. Erika erkennt außerdem früh, wenn ein Nagel anfängt, in die Haut zu drücken – und sagt Ihnen ehrlich, wann ein Arztbesuch nötig ist.

Warnzeichen: Dann bitte zum Arzt

Ist der Zeh gerötet, geschwollen, warm, eitrig oder schmerzt er stark, liegt vermutlich eine Entzündung vor. Dann ist der Hausarzt oder Hautarzt der richtige Ansprechpartner. Für immer wieder einwachsende Nägel gibt es in podologischen Praxen Nagelkorrekturspangen, die den Nagel sanft in Form bringen. Bei Diabetes sollten Sie mit eingewachsenen Nägeln nie abwarten.

Häufige Fragen

Wie schneide ich Zehennägel richtig?

Gerade schneiden, nicht zu kurz und die Ecken nur leicht mit der Feile abrunden. Nicht in die Ecken hineinschneiden – genau dort wachsen Nägel sonst gern ein.

Kann die Fußpflege einen eingewachsenen Nagel behandeln?

Die Fußpflege kann vorbeugen, indem die Nägel regelmäßig richtig gekürzt und die Ecken bearbeitet werden. Ist der Zeh bereits entzündet, gehört er zuerst in ärztliche Behandlung.

Was ist eine Nagelkorrekturspange?

Eine feine Spange, die auf den Nagel geklebt oder gesetzt wird und ihn über Wochen sanft in eine flachere Form bringt. Sie wird in podologischen Praxen angeboten.

Beauty Balance Fußpflege & Kosmetik
Professionelle Fußpflege in Ködnitz bei Kulmbach – persönlich bei Erika Preuß. Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung.

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